Stand 24.10.2026, aus dem App-Code gelesen, nicht nachgemessen. Wie die Server die Pings speichern, wissen wir nicht. Die Karte zeigt sie nicht, das haben wir geprüft. Alles, was unten als Nutzen steht, folgt aus den Daten, die der Ping erzeugt, und ist kein Stand des Betriebs.
CoreDrive RX misst, was bei dir ankommt. Der Ping misst das Gegenstück: ob dein Paket ins Netz kommt. Diese Seite erklärt, was die App dabei tut, warum das mehr ist als ein weiterer Empfangsbericht, und was es kostet. Der Kanal selbst steht auf Kanäle.
| Was | ein kurzes Paket in den Kanal #coredrive, gesendet an einem Ort mit GPS-Fix |
| Was die App danach tut | lauscht, ob ihr eigenes Paket von einem Repeater zurückkommt |
| Was am Server landet | Ort, Zeit, Kanal, Scope, Paket-Hash und die Liste der Echos mit Hops, SNR und RSSI |
| Was nicht erfasst wird | kein Nachrichtentext. Das Paket trägt nur eine zufällige Kennung |
| Was es kostet | Sendezeit bei allen Repeatern im Scope, siehe unten |
| Voreinstellungen | höchstens alle 60 Sekunden, erst nach 250 m Fahrt, höchstens 50 pro Stunde |
#coredrive mit einer zufälligen Kennung. Sie tut das nur mit GPS-Fix und nur, wenn der Companion frei ist.Ohne Verbindung wartet die Meldung in der Warteschlange (pending) und geht später raus.
Ein Empfangsbericht sagt: Hier kam etwas an. Er sagt nicht, ob der Weg zurück funktioniert. Auf LoRa sind die Richtungen oft verschieden. Ein Repeater auf dem Berg sendet mit voller Leistung und mit guter Antenne. Ein Handgerät hat beides kaum. Das Ergebnis ist eine Zelle, die auf der Karte grün aussieht und in der keine Nachricht rausgeht.
Für den Nutzer zählt aber die zweite Frage: Kommt meine Nachricht an? Dafür gab es bisher das Wardriving: zwei Personen, eine fährt, eine schaut auf einen Observer. Der Ping ersetzt die zweite Person, solange ein Repeater oder Observer zuhört.
Alles Folgende ist Absicht und nicht Stand. Es setzt voraus, dass jemand die Ping-Daten auswertet.
| Auswertung | Frage |
|---|---|
| Sendekarte neben der Empfangskarte | Pro Zelle: gesendet, mit Echo, ohne Echo. Zellen mit Empfang, aber ohne Echo, sind die ehrlichen Schwachstellen für Handgeräte |
| Einzugsgebiet je Repeater | Aus welchen Zellen wird dieser Repeater erreicht, nach Hops sortiert. Das ist die Abdeckung aus Nutzersicht |
| Asymmetrie | Eine Zelle mit gutem Empfang und ohne Echo zeigt ein Gerät oder ein Gelände, in dem das Handy zu schwach sendet |
| Scope-Probe | Der Ping trägt seinen Scope mit. Ein Repeater, der Pakete ohne passenden Scope verwirft, fehlt dann im Echo. So fällt auf, wo der Scope nicht durchkommt |
| Pfade über Observer | Hören Observer dasselbe Paket, lässt sich über den Hash der Weg durchs Netz nachziehen. Ob die Karte das mit dem Ping verbindet, ist offen |
Ein Anwendungsfall ist die Frage, wo ein Repeater Sinn macht: Aus der Sendekarte ließe sich sehen, ob eine Lücke im Gailtal oder bei Lienz eine Empfangs- oder eine Sendelücke ist. Das sagt der Empfangsbericht allein nicht. Der Ping ersetzt keine Geländerechnung, er liefert die Messung dazu.
Du musst #coredrive nicht selbst anlegen. Der Ping ist standardmäßig an (Auskunft aus der Runde am 24.10.2026, im Code nicht nachgeprüft). Deshalb schreibt die App den Kanal beim Verbinden in den ersten freien Kanalplatz des Companions, ohne zu fragen. Mehrere Teilnehmer fanden ihn so ungefragt auf ihren Geräten. Mehr dazu und wie man ihn wieder loswird: Kanäle.
Wir haben nachgesehen, ob die Karte die Pings schon verwertet.
#coredrive steht nicht in der Kanalliste der Karte. Die Karte hat den Schlüssel offenbar nicht und kann die Pakete nicht entschlüsseln. Das ist aus Datenschutzsicht gut, und es heißt auch: Inhalte liest dort niemand.0x76). Im Bestand von rund 10 000 Paketen, die die Karte von 23.10., 13:38 Uhr bis 24.10., 18:20 Uhr zeigt, tragen 568 von 2180 Gruppenpaketen (26 %) diese Kennung. Das sind 5,7 % aller Pakete im Bestand. Zum Vergleich: #kf kommt auf 31, #at-ktn-bot auf 20.Sendezeit, gerechnet. Aus Länge und Pfad der 569 Pakete mit dieser Kennung (Funkparameter AT-weit, SF8, 62,5 kHz, CR8):
| Länge eines Pings (Median) | 59 Byte |
| Sendezeit je Aussendung | rund 0,6 s |
| Weitergaben je Ping (Median / Mittel / Maximum) | 6 / 6,3 / 14 |
| Netzlast der 569 Pings (Sendezeit mal Aussendungen) | rund 2400 s |
| Netzlast aller 10 000 Pakete im Bestand | rund 60 500 s |
| Anteil der Pings | rund 4 % |
| Anteil aller Gruppenpakete im Vergleich | rund 30 % |
Das ist eine Untergrenze: Gezählt wird der Pfad, auf dem jedes Paket bei einem Observer ankam. Zweige, die kein Observer gehört hat, fehlen. Die Zahl ist die Summe über das ganze Netz, nicht die Last eines einzelnen Repeaters, und sie ist kein Duty Cycle. Der Bestand umfasst rund 29 Stunden und ist auf 10 000 Pakete gekappt. Nimm sie als Größenordnung: Die Pings sind nicht dominant, aber ein gut sichtbarer Posten, und das bei einem Netz mit wenigen Fahrern. Rechnung: tools/verkehr-exporter.py (Sendezeit-Formel).
Was das bedeutet: Die Messdaten zum Ping fließen offenbar bei Observern ein, aber keine Ansicht in der Karte nutzt sie. Wenn die Betreiber sie speichern, geschieht das an anderer Stelle (die App sendet die Meldungen an den Server). Ob dort jemand die Daten liest, ist offen.
Der Ort des Senders steht nicht im Paket. Wir schätzen deshalb: Der erste Repeater im Pfad hat den Sender direkt gehört. Die Menge dieser ersten Repeater über alle Observer eines Pings ist die Antwort auf „Wer hat mich gehört?". Gezählt wird nur, ob gehört wurde, nicht wie laut, weil jedes Gerät anders sendet. Die Rechnung ist tools/ping-auswertung.py. Sie ist gerechnet, nicht gemessen und zeigt nur, was Observer hören.
Dieser Block aktualisiert sich täglich von selbst (um 06:15 Uhr, solange der Rechner läuft). Von Hand geänderter Text darin geht beim nächsten Lauf verloren.
Stand: 29.10.2026, 06:16 Uhr (automatisch erzeugt aus dem Paketbestand der Karte: 10000 Pakete, 27.10. 18:18 bis 29.10. 06:16 Uhr).
166 Pings im Bestand (1,7 % aller Pakete), im Median von 14 Observern gehört.
| Direkte Hörer je Ping | Pings | Anteil |
|---|---|---|
| 1 | 109 | 66 % |
| 2 | 46 | 28 % |
| 3 | 11 | 7 % |
Scope der Pings: #at-ktn 155 (93 %), ohne Scope 11 (7 %).
Gebiet des ersten Repeaters (nur Gebiete mit mindestens fünf Pings):
| Gebiet | Pings | davon mit 2 oder mehr direkten Hörern |
|---|---|---|
| Villach | 36 | 3 % |
| Klagenfurt | 28 | 86 % |
| Arnoldstein | 25 | 28 % |
| St. Veit | 23 | 48 % |
| Bleiburg | 17 | 0 % |
| Wolfsberg | 9 | 56 % |
| Ferlach | 8 | 25 % |
| St. Paul | 6 | 50 % |
Hat Pings als erster Repeater aufgenommen (alphabetisch, nicht nach Menge sortiert; die Pingzahl je Repeater steht bewusst nicht dabei, siehe unten):
| Repeater | Tage mit Pings |
|---|---|
AT-K-Emmersdorf |
2 |
AT-K-Emmersdorf HB |
2 |
AT-K-Maria Saaler Berg |
1 |
AT-KL-Gurnitz |
2 |
AT-KL-Matzen-JAK-R01 |
3 |
AT-LV8-ADL864-Spittal 1 |
1 |
AT-LV8-ADL864-Spittal R |
1 |
AT-LV8-GerlitzenGipfel |
1 |
AT-LV8-Magdalensberg |
1 |
AT-LV8-Petzen |
2 |
AT-SP-9872-SAPPL-REP |
1 |
AT-SP-Pusarnitz |
1 |
At-Sp-Sachsenburg 2 |
1 |
AT-SV-Knappenberg-PV |
1 |
AT-SV-Lorenziberg |
1 |
AT-SV-Room-Server |
1 |
AT-VI-Dobratsch |
1 |
AT-VI-Gerlitzen |
1 |
AT-VI-KF-Test-01 |
1 |
AT-VI-KFHQ |
1 |
AT-VK-Gablern |
1 |
AT-VK-OBERBURG-HDK |
1 |
AT-VL-GoeriacherAlm |
1 |
AT-VL-Nötsch |
1 |
AT-VO-PACK |
1 |
AT-WO-Hattendorf |
1 |
AT-WO-Koralpe |
2 |
AT-WO-Preitenegg-RP |
1 |
AT-WO-Pölling |
1 |
AT-WO-St.Ulrich |
2 |
AT-WO-V3 |
2 |
SI-Golica |
1 |
Von 64 Kärntner Repeatern und Room Servern, die die Karte führt, tauchen 39 in diesem Zeitraum nicht auf. Das heißt nicht, dass sie nicht funktionieren: Meist fuhr niemand in ihrer Nähe.
Pings je Tag (lokale Zeit; der erste Tag kann angeschnitten sein, weil der Bestand auf 10 000 Pakete gekappt ist):
| Tag | Pings | aktive Stunden | Spitzenstunde |
|---|---|---|---|
| 27.10. | 55 | 5 | 20 Uhr (30) |
| 28.10. | 110 | 9 | 18 Uhr (32) |
| 29.10. | 1 | 1 | 5 Uhr (1) |
Wie man es liest:
#at zeigt, dass bei manchen Geräten der österreichweite Scope Standard ist.Was das nicht sagt: nichts über einzelne Repeater oder Fahrer, nichts über den Ort der Sendung genauer als einige Kilometer, und nichts über Gegenden ohne Observer. Auch keine Rangliste: Wie viele Pings ein Repeater aufnimmt, sagt etwas über die Fahrten, nicht über seinen Wert.
Befund vom 24.10.2026 (Hand-Eintrag, nicht automatisch): Rund sieben von zehn Pings kamen über genau einen Repeater ins Netz. Das passt zur Empfangskarte, wo 65 % der Zellen nur einen Repeater hören. Beides ist kein Beweis für eine Schwäche. Auffällig war ein Viertel der Pings ohne Scope.
Wer die Antworten kennt: die Betreiber von CoreDrive und der Karte. Sobald sie vorliegen, wird diese Seite von „Absicht" auf „Stand" umgestellt.
Start · Schnellstart · Rollen · Firmware flashen · Funkeinstellungen · Kanäle · Geräte · Repeater · Repeaterliste · Repeater Setup Guide · Observer · meshinfra · MeshBot · Karte · FAQ · Glossar · Mitmachen · Alle Themen