Wer trägt das Netz, wer läuft mit, und wo stehen zwei Geräte auf einem Fleck? Diese Seite bewertet alle 35 Kärntner Repeater nach Weiterleitung, Brückenwert, Höhe und Geländeherrschaft — und benennt die, deren Abschaltung nichts kosten würde.
Steht dein Repeater als Abschaltkandidat drin, nimm es bitte nicht persönlich. Das hier ist eine Auswertung auf Basis von Zahlen — Weiterleitungen, Abstände, Höhen —, kein Urteil über deinen Aufbau und schon gar keine Aufforderung. Abgeschaltet werden muss überhaupt nichts.
Wer einen Standort betreibt, weiß Dinge, die in keiner Messung stehen: welche Richtung er versorgt, wer ihn im Ortsgebiet nutzt, was in einem Notfall damit geplant ist. Das schlägt jede Rangliste. Wenn du sagst, dein Knoten bleibt, dann bleibt er.
Stand: 24. August 2026, 18:15. Datenquelle ist die Node-Karte (/api/nodes), ergänzt um Geländehöhen. Ein 24-Stunden-Ausschnitt, kein Dauerbefund → Grenzen dieser Auswertung
Der erste Durchlauf dieser Seite ist einen Tag alt und an fünf Stellen überholt:
AT-VI-KF-Test-01 und -02, AT-SV-Knappenberg📡 und die Gurnitzer NamensdubletteAT-SP-Sachsenburg Rep. im oberen Drautal, seit dem 24.08. um 17:30, noch ohne eine einzige WeiterleitungAT-HE-Waidegg und AT-K-Innere Stadt leiten wieder weiter. Beide standen zuletzt als still in der Repeaterliste, beide sind es nichtAT-WO-St.Ulrich liegt jetzt vor AT-WO-Pölling und AT-VL-NötschAT-SV-Knappenberg-PV springt von 31 auf 54 — nicht wegen eigener Leistung, sondern weil sein Nachbar 📡 weg ist. Dazu unten mehr, die Zahl ist mit Vorsicht zu lesen35 Repeater, 20.722 Weiterleitungen in 24 Stunden. Davon sind vier Test- und Ersatzknoten. Die acht stärksten Standorte tragen 79 % des gesamten Verkehrs, die unteren zwölf zusammen 1,5 %.
Das ist normal und kein Missstand: In einem gefluteten Netz arbeiten die Standorte mit dem besten Horizont am meisten. Aufschlussreich ist eher, wie wenige Repeater einzigartige Wege stiften.
Der Verkehr ist gegenüber gestern um ein Fünftel gesunken — 20.722 statt 26.993 Pakete. Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Einbruch im Netz, sondern die übliche Schwankung dessen, was ein Observer in 24 Stunden mitbekommt. Vergleichbar sind Rangfolgen, nicht Beträge.
Die Karte führt ein Feld usefulness_score. Es ist befüllt, taugt aber nicht als Maßstab: Bei allen 35 Knoten trägt es bitgenau denselben Wert wie traffic_share_score — die „Nützlichkeit" der Karte ist also der Verkehrsanteil unter anderem Namen. Am 24.08. nachgeprüft, es gilt unverändert.
Damit misst sie nur, wer viel weiterleitet. Nach dieser Größe allein landen AT-VI-Dobratsch (2141 m, höchster Repeater im Netz) und AT-HE-Waidegg (einziger im Bezirk Hermagor) ganz unten. Deshalb hier ein eigener Wert aus vier Größen:
Nutzen = 40 % Brückenwert einzigartige Wege (bridge_score der Karte)
+ 30 % Einsamkeit Abstand zum nächsten Repeater, bis 12 km
+ 20 % Verkehr Weiterleitungen/24 h, als Wurzel
+ 10 % lebt überhaupt
Zwei Entscheidungen darin sind wichtig:
Der Verkehr geht als Wurzel ein, nicht linear. Sonst gewinnt, wer im dichtesten Gebiet am lautesten mitflutet — und das ist kein Verdienst, sondern eine Folge der Lage.
Die Einsamkeit zählt fast so viel wie die Brücke. Ein Repeater, der 24 km allein steht, ist unersetzbar, auch wenn ihn kaum jemand nutzt. Dass AT-HE-Waidegg mit elf Weiterleitungen auf Platz 5 landet, ist deshalb kein Fehler, sondern der Zweck der Formel.
Genau dieser Anteil hat aber eine Kante, und sie ist heute sichtbar geworden: Test- und Ersatzknoten zählen als Nachbarn nicht mit. Als AT-SV-Knappenberg📡 aus der Karte verschwand, hatte AT-SV-Knappenberg-PV rechnerisch keinen Nachbarn mehr und stieg von 31 auf 54 — obwohl 1,6 km weiter AT-SV-TestRepeater-PV steht und 1876 Pakete am Tag weiterleitet. Zählt man den mit, liegt Knappenberg-PV bei 28. Die 54 in der Tabelle sind formelrichtig und sachlich falsch → Grenzen
Der Wert misst geleistete Arbeit, nicht Eignung. Ein Repeater auf bester Warte, dessen Einzugsgebiet noch keine Nutzer hat, fällt durch. Das ist die eingebaute Schwäche — siehe Was der Wert nicht sieht.
„Beherrscht" heißt: kein höher gelegener Repeater im Umkreis von 15 km.
Ob ein Repeater hier auftaucht, entscheidet allein sein Name — das Präfix
AT-<Bezirk>-. Eine fehlende Position ist kein Grund, ein Gerät zu übersehen: Sie kann bewusst weggelassen sein, oder sie steht schlicht noch aus, weil die Karte Koordinaten nur aus einem Advert übernimmt.Wo Koordinaten fehlen, entfällt der Anteil „Einsamkeit". Der Wert wird dann aus den übrigen Größen gerechnet und mit * gekennzeichnet — er ist ein Teilwert und mit den anderen nur eingeschränkt vergleichbar.
| Repeater | Nutzen | Höhe | 24 h | Brücke | Beherrscht | Nächster |
|---|---|---|---|---|---|---|
AT-WO-Koralpe |
74 | 2048 m | 1970 | 0,75 | ja | 2,6 km |
AT-WO-Pölling |
60 | 911 m | 2646 | 0,06 | nein | 10,8 km |
AT-VL-GoeriacherAlm |
58 | 1615 m | 2290 | 0,32 | nein | 5,1 km |
AT-SV-Knappenberg-PV |
54† | 1045 m | 1280 | 0,01 | ja | 22,3 km |
AT-HE-Waidegg |
42 | 601 m | 11 | 0,01 | allein | 23,8 km |
AT-VL-Nötsch |
40 | 556 m | 2598 | 0,00 | nein | 4,2 km |
AT-KL-Matzen-JAK-R01 |
38 | 910 m | 254 | 0,01 | ja | 8,7 km |
AT-WO-St.Ulrich |
38 | 558 m | 2704 | 0,01 | nein | 3,1 km |
AT-VL-Altenberg |
37 | 1233 m | 5 | 0,01 | nein | 10,2 km |
AT-VI-KFHQ |
35 | 498 m | 194 | 0,00 | nein | 8,0 km |
AT-VI-Gerlitzen |
35 | 1460 m | 114 | 0,01 | ja | 8,0 km |
AT-VK-KATR01 |
33 | 551 m | 373 | 0,00 | ja | 6,3 km |
AT-VL-Poeckau |
32 | 571 m | 39 | 0,00 | nein | 8,0 km |
AT-K-Maria Saaler Berg |
31 | 680 m | 963 | 0,00 | ja | 3,4 km |
AT-WO-V3 |
30 | 1161 m | 902 | 0,03 | nein | 2,6 km |
AT-VI-Dobratsch |
29 | 2141 m | 407 | 0,02 | ja | 4,2 km |
AT-SP-Martennock |
29 | 2015 m | 199 | 0,01 | ja | 5,4 km |
AT-SP-oe8dle-Repeater |
28 | 581 m | 79 | 0,03 | nein | 5,4 km |
AT-VK-OBERBURG-HDK |
25 | 500 m | 224 | 0,00 | nein | 3,6 km |
AT-KL-Gurnitz |
23 | 643 m | 290 | 0,00 | nein | 2,8 km |
AT-K-Klagenfurt-SÜD |
22 | 429 m | 216 | 0,00 | nein | 2,6 km |
AT-VK-Gablern |
22 | 474 m | 55 | 0,00 | nein | 3,6 km |
AT-K-KLAGENFURT-HDK |
20 | 438 m | 268 | 0,00 | nein | 1,6 km |
AT-K-Emmersdorf |
19 | 562 m | 201 | 0,01 | nein | 0,9 km |
AT-K-Annabichl |
18 | 444 m | 41 | 0,00 | nein | 2,4 km |
AT-SP-9872-SAPPL-solar |
16 | 849 m | 156 | 0,01 | nein | 66 m |
AT-SP-9872-SAPPL-REP |
15 | 828 m | 112 | 0,01 | nein | 66 m |
AT-K-Emmersdorf HB |
15 | 451 m | 44 | 0,00 | nein | 0,9 km |
AT-K-Innere Stadt |
15 | 448 m | 2 | 0,00 | nein | 1,6 km |
AT-KL-Lambichl |
0* | – | 0 | 0,00 | – | Position 0,0 |
† Die 54 sind formelrichtig und sachlich falsch. Knappenberg-PV gilt der Rechnung seit heute als einsamster Knoten Kärntens, weil AT-SV-Knappenberg📡 verschwunden ist und Testknoten nicht als Nachbarn zählen. 1,6 km weiter steht AT-SV-TestRepeater-PV und leitet 1876 Pakete am Tag weiter. Mit ihm als Nachbarn kommt Knappenberg-PV auf 28 und läge damit im hinteren Mittelfeld.
Nicht bewertet: AT-SP-Sachsenburg Rep. (560 m, 10,6 km westnordwestlich von Spittal). Er ist heute um 17:30 zum ersten Mal aufgetaucht und hat noch keine einzige Weiterleitung geleistet — eine 24-Stunden-Zahl gibt es für ihn schlicht nicht. Beim nächsten Durchlauf steht er drin.
Diese vier bleiben aus der Bewertung heraus: Sie dienen dem Versuch oder warten auf ihren Standort, ihre Zahlen sagen nichts über den Netznutzen. Sie tragen zusammen aber 10,1 % des Funkverkehrs, sind also alles andere als bedeutungslos für die Sendezeit.
| Knoten | 24 h | 1 h | zuletzt weitergeleitet |
|---|---|---|---|
AT-SV-TestRepeater-PV |
1876 | 128 | 24.08. 16:14 |
AT-VL-KF-TEST-01 |
176 | 13 | 24.08. 16:12 |
AT-VL-KF-Spare002 |
22 | 4 | 24.08. 16:09 |
AT-VL-Nötsch-KF-Spare- |
11 | 0 | 24.08. 09:57 |
Die beiden Villacher Testknoten AT-VI-KF-Test-01 und -02 sind seit dem 23.08. aus der Karte verschwunden.
Ein einzelner Testknoten trägt 9 % des Netzverkehrs. AT-SV-TestRepeater-PV liegt mit 1876 Weiterleitungen vor jedem Repeater außer den vier Großen — im Testbetrieb, unter einem Namen, den keine Auswertung als dauerhaften Standort führt. Das ist keine Kritik, sondern ein Hinweis: Wer wissen will, wie belastbar Knappenberg wirklich ist, muss diesen Knoten mitdenken.
In Nötsch stehen weiterhin drei Repeater auf fünf Metern. Die beiden Ersatzgeräte sind nicht abgeschaltet — AT-VL-KF-Spare002 leitet 22 Pakete am Tag weiter, AT-VL-Nötsch-KF-Spare- elf.
Drei Knoten, deren Abschaltung keine Abdeckung kostet. Zusammen 279 Weiterleitungen — 1,3 % des Verkehrs. Es sind dieselben drei wie gestern.
AT-SP-oe8dle-Repeater581 m, Talboden. 5,4 km entfernt steht AT-SP-Martennock auf 2015 m — 1434 m höher — und leistet mit 199 Weiterleitungen das Zweieinhalbfache. Was dle hört, hört Martennock auch, aus weit besserer Warte.
79 Weiterleitungen in 24 Stunden sind drei pro Stunde. Das ist kein Repeaterbetrieb, das ist ein Gerät, das eingeschaltet ist. Der Bezirk Spittal hat jetzt fünf Repeater — Martennock, das SAPPL-Doppel und seit heute Sachsenburg. Versorgt ist die Gegend.
Sein Brückenwert von 0,03 steht zwar im vorderen Feld, doch nach den ersten drei Plätzen bricht die Verteilung zusammen: die Hälfte aller Knoten liegt zwischen 0,00 und 0,03. Rang vier an dieser Stelle ist Messgenauigkeit, keine Auszeichnung — die Koralpe hat das Fünfundzwanzigfache.
Betreiber ist OE8DLE, erreichbar unter oe8dle@oevsv.at → Repeaterliste. Ob er bleibt, entscheidet er.
AT-SP-9872-SAPPL-solar66 Meter von AT-SP-9872-SAPPL-REP. Zwei Geräte auf einem Fleck, 268 Weiterleitungen zusammen, Nutzenwerte 16 und 15. Jedes Paket wird doppelt geflutet, ohne einen Meter Abdeckung zu gewinnen. Welches der beiden bleibt, entscheidet die Stromversorgung.
AT-K-Emmersdorf HB900 m von AT-K-Emmersdorf, 44 gegen 201 Weiterleitungen, Nutzen 15 — gemeinsam mit AT-K-Innere Stadt der niedrigste im Netz. Beide tauchen in denselben Pfaden auf.
Bei AT-K-Innere Stadt liegt der Fall anders: Der steht noch in der Montage und hat sein Einzugsgebiet erst vor sich → Repeaterliste. Ein niedriger Wert am ersten Tag ist kein Urteil.
AT-KL-LambichlSendet Position 0,0 und liegt damit auf der Karte im Golf von Guinea. Kein Abschaltkandidat, aber auch nicht einzuordnen: ohne Koordinaten lässt sich weder Nachbarschaft noch Geländelage bestimmen.
Dass keine Position da ist, muss kein Fehler sein — manche lassen sie bewusst weg. Und selbst wenn sie gesetzt ist, sieht die Karte sie erst beim nächsten Advert: Koordinaten kommen ausschließlich von dort. Wer eine gesetzte Position sofort sichtbar machen will, setzt einmal advert von Hand ab → Repeater Setup Guide
Auffälliger als die Position ist ohnehin etwas anderes: null Weiterleitungen, und seit 22.08. wurde nichts mehr über ihn geleitet. Adverts sendet er weiter, zuletzt am 23.08. — er ist also eingeschaltet und wird gehört, leitet aber nichts. Das deutet eher auf einen Knoten hin, der niemanden mehr hört, als auf ein Koordinatenproblem.
Drei Fälle muss man von Hand beurteilen, weil die Formel sie systematisch unterschätzt.
AT-VI-Dobratsch ist mit 2141 m der höchste Repeater im Netz — höher als die Koralpe. Kein Repeater im Umkreis von 15 km liegt höher. Trotzdem nur 407 Weiterleitungen und Brückenwert 0,02.
Der Grund steht 4,2 km entfernt und 1585 m tiefer: AT-VL-Nötsch leistet das Sechsfache. Der heutige Verkehr läuft im Tal zwischen Villach, Nötsch und Göriacher Alm, weil dort die Leute sind. Dobratschs Wert liegt in Richtungen, in denen noch fast niemand funkt — Gailtal, Hermagor, Lesachtal, Richtung Italien und Slowenien.
AT-HE-Waidegg hat als einzigen Anker den Dobratsch auf 34,3 km; die vier näheren Nachbarn sind alle vom Gelände blockiert → Repeaterliste. Weil Waidegg elf Weiterleitungen macht, wird diese Brücke praktisch nie belastet — und der Brückenwert bleibt niedrig.
Dobratsch ist keine schwache Station, sondern eine unbelastete. Dasselbe gilt für AT-SP-Martennock (2015 m) und AT-VI-Gerlitzen (1460 m): beide beherrschen ihr Umfeld, beide warten auf ihr Einzugsgebiet.
AT-HE-Waidegg (einziger Repeater im Bezirk Hermagor, 23,8 km zum nächsten), AT-VL-Altenberg und AT-VL-Poeckau leisten fünf bis 39 Weiterleitungen. Sie sind aber das Einzige, was dort steht. Wenige Weiterleitungen heißt hier wenige Nutzer, nicht wenig Wert.
AT-VL-Altenberg ist von neun auf fünf Weiterleitungen gefallen. Das kann Schwankung sein, kann aber auch am namenlosen Test_kreuzen liegen, der seit dem 21.08. 1,3 km westlich funkt → Repeaterliste. Bei einstelligen Zahlen ist beides nicht auseinanderzuhalten.
Steht wenige Kilometer entfernt ein deutlich höherer Repeater, bringt der tiefere kaum eigene Abdeckung — flutet aber jedes Paket mit.
| Repeater | Höhe | Darüber steht | Weiterl. |
|---|---|---|---|
AT-SP-oe8dle-Repeater |
581 m | Martennock 5,4 km, +1434 m | 79 |
AT-VL-Poeckau |
571 m | Dobratsch 8,0 km, +1570 m | 39 |
AT-K-Emmersdorf HB |
451 m | Emmersdorf 0,9 km, +111 m | 44 |
AT-SP-9872-SAPPL-REP |
828 m | SAPPL-solar 66 m, +21 m | 112 |
Der SAPPL-Fall hat sich gegenüber gestern umgedreht: Heute leitet das Solargerät mehr weiter als -REP. Bei zwei Geräten auf 66 Metern sagt das nichts über die Standorte, nur über den Zufall der Pfadwahl — welches der beiden bleibt, ist keine Frage der Zahlen, sondern der Stromversorgung.
Poeckau steht zwar im Schatten des Dobratsch, ist aber die einzige Versorgung im unteren Gailtal — deshalb bleibt er trotz 39 Weiterleitungen. Der Talschatten allein genügt nicht als Abschaltgrund; es braucht einen Nachbarn, der dieselbe Gegend versorgt.
Neun Repeater im Umkreis von 12 km um Klagenfurt. Ihr Brückenwert zusammen: 0,02.
| Repeater | Entfernung | Höhe | 24 h | Brücke |
|---|---|---|---|---|
AT-K-Innere Stadt |
0,2 km | 448 m | 2 | 0,00 |
AT-K-KLAGENFURT-HDK |
1,6 km | 438 m | 268 | 0,00 |
AT-K-Annabichl |
2,2 km | 444 m | 41 | 0,00 |
AT-K-Klagenfurt-SÜD |
4,0 km | 429 m | 216 | 0,00 |
AT-K-Emmersdorf HB |
5,1 km | 451 m | 44 | 0,00 |
AT-K-Maria Saaler Berg |
5,5 km | 680 m | 963 | 0,00 |
AT-K-Emmersdorf |
5,9 km | 562 m | 201 | 0,01 |
AT-KL-Gurnitz |
6,8 km | 643 m | 290 | 0,00 |
AT-KL-Matzen-JAK-R01 |
11,3 km | 910 m | 254 | 0,01 |
Die Koralpe allein bringt 0,75 — das Vierunddreißigfache dieser ganzen Gruppe. Am Bild hat sich in einem Tag nichts geändert, und zwar an keiner Stelle: Sieben der neun stehen weiterhin auf glatt 0,00.
Das heißt nicht, dass der Zentralraum fertig versorgt ist. Der Brückenwert misst Wege zwischen entfernten Knoten, nicht Abdeckung am Boden. Ein Repeater kann jeden Kellerraum einer Siedlung erreichen und trotzdem 0,00 haben, weil dieselbe Fernstrecke auch über den Nachbarn läuft. Beides sind Aufgaben, aber verschiedene.
Die Höhen zeigen das deutlich: Vier der Klagenfurter Repeater stehen auf Stadtniveau, zwischen 429 und 451 m, bei einer Stadthöhe von rund 440 m. Nur AT-K-Maria Saaler Berg liegt mit 680 m darüber. Das sind keine misslungenen Streckenknoten, das sind Flächenversorger — und blinde Flecken bekämpft man genau so, nicht vom Gipfel. Ein Berg sieht Dächer, keine Innenhöfe.
Die Karte kennt 20 Nicht-Repeater mit Position in ganz Kärnten, davon zwei im Umkreis von 10 km um Klagenfurt. Das ist offenkundig nicht die Wirklichkeit: Companions senden häufig keine Position oder gar kein Advert. Wo Nutzer sitzen und wo sie keinen Repeater hören, geht aus diesen Daten nicht hervor.
Blinde Flecken findet man nicht über eine Schnittstelle, sondern durch Messen → Wardriving. Erst danach lässt sich sagen, ob ein zehnter Standort im Zentralraum eine Lücke schließt oder nur mitflutet.
Für neue Wege: an die Ränder. Hermagor, Oberes Drautal, Lesachtal, Gailtal — dort entsteht Verbindung, die es sonst nicht gibt. Im Zentralraum entsteht keine mehr. Der 24.08. zeigt genau das: Der einzige neue Knoten des Tages steht in Sachsenburg, also am Rand.
Für Abdeckung: dort, wo gemessen ein Loch ist. Auch mitten in Klagenfurt. Nur sollte die Lücke belegt sein, bevor ein Gerät auf ein Dach kommt — sonst kostet der Standort Sendezeit, ohne dass jemand etwas davon hat.
AT-SV-Knappenberg-PV ist der aktuelle Fall. Absicht ist es trotzdem: Ein Testgerät, das nächste Woche abgebaut wird, macht einen dauerhaften Standort nicht ersetzbar. Wo es zum Ausreißer führt, steht es dabei.Vor einer Abschaltung gehört in jedem Fall der Betreiber gefragt → Repeaterliste
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