Diese Seite bewertet keine Standorte. Sie zeigt, was sich an den Wegen der Pakete ablesen lässt — und vor allem, was sich daraus nicht ablesen lässt. Wer einen Standort betreibt, weiß Dinge, die in keiner Messung stehen: welche Richtung er versorgt, wer ihn im Ortsgebiet nutzt, was in einem Notfall damit geplant ist.
Bis zum 31. August stand hier eine Rangliste samt möglicher Abschaltliste. Beide sind gestrichen, und der Grund ist selbst eine Messung: Der Test „wie viel käme auch ohne ihn an" ergibt für den stärksten Streckenknoten im Bezirk Spittal 96 % und für den schwächsten 78 %. Wenn „wird nicht gebraucht" für den besten Standort genauso gilt wie für den schwächsten, unterscheidet es nichts — es beschreibt Flutnetze, nicht Standorte. Von 15.994 weitergereichten Paketen liefen am 02.09. genau elf über nur einen einzigen Kärntner Repeater. Genau deshalb übersteht das Netz einen Ausfall.
Was bleibt, sind drei Dinge, die niemandem ein Zeugnis ausstellen: wo zwei Geräte auf einem Fleck stehen, was jeder an seinem eigenen Gerät einstellen kann, und wie verzerrt die Zahlen der Karte sind, mit denen anderswo argumentiert wird.
Stand: 2. September 2026, 15:00. Grundlage sind 3933 Pakete aus 24 Stunden, dazu eine Mehrtagesprobe über vier Tage von Ende August. Die Tabelle steht alphabetisch — nach Größe sortiert wäre sie wieder eine Rangliste.
Diese Seite ist eine Momentaufnahme und altert.
AT-SP-Martennocketwa erklärt hier an mehreren Stellen etwas — die Verzerrung der Kartenzahlen, das Zusammenspiel mitAT-SP-oe8dle-Repeater, den Artikulationspunkt im oberen Drautal. Er hat sich seit dem 08.09. nicht mehr gemeldet. Alles hier ist eine Aussage über Anfang September, nicht über das heutige Netz; den aktuellen Stand führt die Repeaterliste.
Die Karte zeigt für jeden Repeater eine Paketzahl. Die Zahl ist echt, aber sie misst nicht, was man vermutet.
Das Netz wird von vier Observern mitgeschrieben. Jeder Observer sieht ein Paket erst, wenn es jemand in seiner Hörweite sendet. Zählt man aus, wer der letzte Sender vor dem jeweiligen Observer war, sieht das so aus:
| Observer | Beobachtungen mit Pfad | letzter Sender war … |
|---|---|---|
AT-SP-oe8dle-Observer |
3113 | 3085 × AT-SP-oe8dle-Repeater (99,1 %) |
AT-VL-Nötsch-Observer |
6831 | 2333 × Nötsch, 1971 × GöriacherAlm, 1700 × 9611RP |
AT-WO-Observer |
5468 | 2419 × St.Ulrich, 2383 × Pölling |
AT-SV-Observer |
3969 | 1766 × TestRepeater-PV, 1712 × Knappenberg-PV |
Ein Observer hört fast ausschließlich seine unmittelbaren Nachbarn. Wer neben einem Observer steht, bekommt jedes seiner Aussendungen gutgeschrieben. Wer keinen Observer in Hörweite hat, taucht nur auf, wenn ein anderer Repeater seine Aussendung aufgegriffen und weitergetragen hat.
AT-SP-Martennock ist in 24 Stunden sieben Mal letzter Sender vor einem Observer — nicht weil er wenig arbeitet, sondern weil ihn kein Observer direkt hört.
Damit ist die Paketzahl der Karte kein Maß für Netznutzen, sondern zu großen Teilen ein Maß für die Entfernung zum nächsten Observer. Diese Seite verwendet sie deshalb nicht mehr als Hauptgröße.
Aus den Pfaden, die die Karte für jedes Paket aufzeichnet und deren Hops sie den Knoten zuordnet, lassen sich zwei Größen gewinnen, die von der Observer-Lage unabhängig sind:
Weitergereicht — Pakete, bei denen der Repeater im Pfad steht und nach ihm noch ein weiterer Repeater kommt. Das heißt: jemand anderes hat seine Aussendung aufgegriffen und weitergetragen. Das ist geleistete Netzarbeit.
Direkt gehört — Pakete, bei denen der Repeater an erster Stelle im Pfad steht. Das heißt: er hat einen Absender unmittelbar gehört, bevor irgendein Repeater beteiligt war. Das ist Flächenversorgung.
Beide Größen sind sperriger als eine Paketzahl. Sie messen dafür das, worum es geht.
Auch diese Größen haben eine Kante. MeshCore unterdrückt Doubletten: Wer als Letzter im Umkreis sendet, wird von den Nachbarn nicht mehr weitergetragen, weil die das Paket längst haben. Ein Repeater im Tal neben einem hohen sendet damit systematisch ins Leere — sichtbar an einer hohen Paketzahl bei niedriger Weiterreichung. Das ist ein realer Effekt, kein Messfehler, aber es misst die Lage und nicht das Gerät.
Bis zum 31. August stand hier ein zusammengesetzter Wert aus Brückenwert, Einsamkeit, Verkehr und „lebt überhaupt". Er ist gestrichen, weil er nicht funktioniert hat: Der Brückenwert, mit 40 Prozent das schwerste Stück, liegt bei 36 von 38 Repeatern unter 0,10 und steuert dort zwischen 0 und 2,8 von 40 möglichen Punkten bei — totes Gewicht. Der usefulness_score der Karte wiederum ist bitgenau identisch mit ihrem traffic_share_score, also ein zweiter Name für dieselbe Zahl.
Die Tabelle zeigt die Größen deshalb einzeln. Wer sie zusammenrechnen will, muss sagen, mit welchem Gewicht und warum.
Seit dem 1. September zeigt die Karte für fast jeden Repeater wieder eine Zahl relay_count_24h. Sie ist brauchbar für die Frage „leitet der überhaupt weiter" — als Rangfolge ist sie es nicht, denn sie addiert zwei ganz verschiedene Dinge. Am 02.09. nachgerechnet:
| Repeater | Karte | weitergereicht | letzter Sender vor Observer |
|---|---|---|---|
AT-WO-St.Ulrich |
2639 | 130 | 2703 |
AT-VL-Nötsch |
2549 | 84 | 2509 |
AT-SP-oe8dle-Repeater |
2466 | 34 | 2932 |
AT-WO-Koralpe |
1913 | 2274 | 18 |
AT-KL-Matzen-JAK-R01 |
1851 | 1885 | 0 |
AT-K-Innere Stadt |
987 | 1104 | 0 |
Die oberen drei stehen neben einem Observer, die unteren drei nicht. Bei den einen zählt die Karte fast nur, dass ein Observer sie direkt gehört hat; bei den anderen deckt sich ihre Zahl mit der geleisteten Weiterreichung.
Wer die Karte nach der Zahl sortiert, sortiert zu einem guten Teil nach der Entfernung zum nächsten Observer. Koralpe reicht 2274 Pakete weiter und steht damit in der Karte hinter St. Ulrich, der 130 weiterreicht.
Eine Redundanz-Spalte gibt es nicht mehr, weil sie nichts unterscheidet. Von 15.994 weitergereichten Paketen in 24 Stunden berührten genau elf nur einen einzigen Kärntner Repeater. Alles andere lief über mindestens zwei. In einem gefluteten Netz ist praktisch jedes Paket redundant getragen; das ist der Sinn des Verfahrens und kein Verdienst eines einzelnen Standorts.
Ob ein Repeater hier auftaucht, entscheidet allein sein Name — das Präfix AT-<Bezirk>-. Eine fehlende Position ist kein Grund, ein Gerät zu übersehen: Sie kann bewusst weggelassen sein, oder sie steht schlicht noch aus, weil die Karte Koordinaten nur aus einem Advert übernimmt.
Wo Koordinaten fehlen, lässt sich die Spalte „Nächster" nicht füllen. Alles andere steht trotzdem da.
| Repeater | Höhe | Weiter | Direkt | Nächster |
|---|---|---|---|---|
AT-HE-Waidegg |
601 m | 81 | 3 | 23,8 km |
AT-K-Annabichl |
444 m | 4 | 0 | 2,2 km |
AT-K-Emmersdorf |
562 m | 66 | 5 | 0,9 km |
AT-K-Emmersdorf HB |
451 m | 45 | 12 | 0,9 km |
AT-K-Innere Stadt |
449 m | 1104 | 3 | 1,7 km |
AT-K-KLAGENFURT-HDK |
438 m | 149 | 2 | 1,7 km |
AT-K-Klagenfurt-SÜD |
429 m | 115 | 0 | 2,6 km |
AT-K-Maria Saaler Berg |
680 m | 86 | 1 | 3,4 km |
AT-K-Wölfnitz-9061 |
456 m | 0 | 0 | 1,7 km |
AT-KL-Gurnitz |
643 m | 232 | 1 | 2,8 km |
AT-KL-Lambichl |
509 m | 0 | 0 | 4,9 km |
AT-KL-Matzen-JAK-R01 |
1468 m | 1885 | 26 | 9,3 km |
AT-KL-Pischeldorf |
– | 0 | 0 | Position fehlt |
AT-SP-9872-SAPPL-REP |
828 m | 1114 | 30 | 0,1 km |
AT-SP-9872-SAPPL-solar |
849 m | 146 | 4 | 0,1 km |
AT-SP-Martennock |
2015 m | 1001 | 48 | 5,4 km |
AT-SP-oe8dle-Repeater |
581 m | 34 | 24 | 5,4 km |
AT-SP-Pusarnitz |
616 m | 43 | 23 | 3,8 km |
AT-SP-Sachsenburg Rep. |
554 m | 11 | 0 | 3,8 km |
AT-SV-Knappenberg-PV |
1045 m | 1157 | 12 | 22,3 km |
AT-SV-TestRepeater-PV |
1053 m | 13 | 0 | 1,6 km |
AT-VI-Dobratsch |
2141 m | 602 | 73 | 4,2 km |
AT-VI-Gerlitzen |
1460 m | 43 | 11 | 8,0 km |
AT-VI-KFHQ |
498 m | 0 | 0 | 8,0 km |
AT-VK-Gablern |
474 m | 18 | 2 | 3,6 km |
AT-VK-KATR01 |
551 m | 48 | 2 | 6,3 km |
AT-VK-OBERBURG-HDK |
500 m | 106 | 8 | 3,6 km |
AT-VL-9611RP |
656 m | 80 | 51 | 1,0 km |
AT-VL-Altenberg |
1233 m | 2 | 0 | 10,0 km |
AT-VL-GoeriacherAlm |
1615 m | 2296 | 62 | 5,1 km |
AT-VL-Noetsch |
561 m | 0 | 0 | 0,0 km |
AT-VL-Nötsch |
556 m | 84 | 54 | 0,0 km |
AT-VL-Poeckau |
571 m | 14 | 0 | 8,0 km |
AT-WO-Brandlalm-HDK |
1401 m | 50 | 1 | 6,2 km |
AT-WO-Koralpe |
2048 m | 2274 | 44 | 2,6 km |
AT-WO-Pölling |
911 m | 2332 | 17 | 10,8 km |
AT-WO-St.Ulrich |
558 m | 130 | 38 | 3,1 km |
AT-WO-V3 |
1161 m | 621 | 18 | 2,6 km |
Nicht in der Wertung: AT-SV-TestRepeater-PV (1053 m, 1,6 km von Knappenberg-PV). Er läuft im Testbetrieb, ist aber mit 527 Weiterleitungen laut Karte der viertlauteste Sender Kärntens — bei zehn Weiterreichungen. Er ist damit das Lehrbuchbeispiel des Abschnitts oben: fast alles, was ihm gutgeschrieben wird, ist die Nähe zum St. Veiter Observer. Die anderen Kärntner Test- und Ersatzknoten sind aus der Karte verschwunden.
Ein Advert ist die Selbstvorstellung eines Knotens und wird netzweit geflutet. Diese Auswertung findet Kärntner Adverts in Pfaden bis Niederösterreich. Sie kosten Sendezeit im geteilten Band und tragen keinen Nutzverkehr.
Der Takt ist reine Konfiguration und schwankt im Bestand um mehr als das Zwanzigfache:
| Repeater | Adverts/24 h |
|---|---|
AT-SV-Knappenberg-PV |
24 |
AT-SP-oe8dle-Repeater |
23 (steigend: 5, 13, 14, 23 seit 28.08.) |
AT-SP-9872-SAPPL-REP |
8 |
AT-SP-Pusarnitz |
4 |
AT-SP-Martennock |
0 bis 1 |
Netzweit sind an einem Tag rund 800 Advert-Pakete unterwegs, verteilt auf über 300 Sender. Wer alle 45 Minuten adressiert, verbraucht dafür so viel Sendezeit wie zwanzig Standorte zusammen, die es stündlich oder seltener tun.
Das ist die einzige Größe auf dieser Seite, die sich ohne Eingriff am Standort ändern lässt — und die einzige, bei der ein hoher Wert eindeutig zulasten aller anderen geht → Best Practises
Eine Auswertung, die auf einem einzigen Tag steht, ist wenig wert. Deshalb dieselbe Rechnung über das, was die API an ausgelieferten Pfaden hergibt — 10.000 Pakete vom 27.08. abends bis 30.08. nachmittags, plus das Hauptfenster vom 31.08.
| Tag | Pakete | oe8dle weiter | Martennock weiter | oe8dle direkt | Martennock direkt | oe8dle letzt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 28.08. (voll) | 3785 | 67 | 84 | 53 | 55 | 0 |
| 29.08. (voll) | 3785 | 61 | 431 | 33 | 72 | 1405 |
| 31.08. (voll) | 3822 | 47 | 825 | 34 | 61 | 3111 |
Was hält: Die Richtung stimmt an jedem einzelnen Tag — Martennock reicht mehr weiter als oe8dle, ohne Ausnahme. Und oe8dles eigene Weiterreichung ist bemerkenswert stabil: 47 bis 67 pro Tag, egal was drumherum passiert.
Was nicht hält: der Abstand. Am 31.08. ist es das Siebzehnfache, am 28.08. das 1,25-fache. Bei den Erstaufnahmen waren die beiden am 28.08. mit 53 zu 55 praktisch gleichauf. Wer aus dem 31.08. allein eine Größenordnung ableitet, überzieht — auch ich in der ersten Fassung dieser Seite.
Die Spalte ganz rechts erklärt einen Teil davon. AT-SP-oe8dle-Observer hat am 27. und 28.08. null Beobachtungen geliefert und lief ab dem 29.08.:
| Tag | oe8dle-Obs. | WO-Obs. | Nötsch-Obs. | SV-Obs. |
|---|---|---|---|---|
| 28.08. | 0 | 6914 | 6779 | 5346 |
| 29.08. | 1523 | 6690 | 8077 | 5077 |
Das ist der beste verfügbare Beleg dafür, dass die Kartenzahl an der Observer-Lage hängt: Solange der Observer aus war, war oe8dles Paketzahl null — bei unveränderter eigener Weiterreichung von 67. Kaum lief er, sprang sie auf über 1400 pro Tag.
Es erklärt aber auch, warum Martennocks Zahl gleichzeitig explodiert. Martennocks häufigster Abnehmer ist oe8dle, und diesen Ast sieht nur der Spittaler Observer. Ohne ihn ist Martennocks Weiterreichung blind untererfasst — die 84 vom 28.08. sind kein Istwert, sondern eine Untergrenze.
Was sich hier nicht trennen lässt: Ab dem 29.08. fällt zusammen, dass der Spittaler Observer anlief und dass Martennock seit dem 20.08. erst im Netz ist und Verkehr an sich zog. Ob der Anstieg von 84 auf 825 bessere Sicht oder echtes Wachstum ist, geben diese Daten nicht her. Beides zugleich ist am wahrscheinlichsten.
Wer diese Seite schreibt, betreibt selbst einen der bewerteten Standorte — AT-VL-Nötsch, Talboden unter der GöriacherAlm. Er steht in der Talschatten-Tabelle, im Nötscher Doppelpaar und in der Hauptliste, ohne Sonderbehandlung in eine Richtung. Die Größen sind nicht so gewählt, dass sie den eigenen Aufbau schonen — man kann das an der Tabelle nachprüfen.
Was sich davon trennen lässt, ist die Messung: AT-VL-Nötsch-Observer verteilt sich auf drei Repeater (34 % Nötsch, 29 % GöriacherAlm, 25 % 9611RP) und schreibt damit die Gegend mit. AT-SP-oe8dle-Observer liegt zu 99,1 % auf einem einzigen Gerät. Das ist kein Vorwurf an einen Standort, sondern der Grund, warum die Kartenzahl im einen Fall belastbarer ist als im anderen.
AT-VL-Noetsch / AT-VL-NötschZwei Repeater auf zehn Metern, beide bei 46.5886 / 13.6208. AT-VL-Noetsch steht in keinem einzigen aufgelösten Pfad der letzten 24 Stunden, hat zwei Adverts insgesamt und wurde zuletzt am 30.08. gehört. Nach dem Stand der Repeaterliste ist das Gerät seit 30.08. als Companion im Einsatz — dann ist die Repeater-Rolle in der Karte nur noch ein Rest und der Fall erledigt sich von selbst.
AT-SP-9872-SAPPL-REP / AT-SP-9872-SAPPL-solar70 Meter Abstand. Weiterreichung 1114 gegen 177, Erstaufnahme 23 gegen 4. Jedes Paket wird zweimal geflutet, ohne einen Meter Abdeckung zu gewinnen. Ob das jemanden stört, entscheidet der Betreiber — falls doch, sprechen die Zahlen dieser Woche für -REP.
AT-K-Emmersdorf / AT-K-Emmersdorf HB900 m Abstand, 93 gegen 19 Weiterreichungen, 16 gegen 1 Erstaufnahmen. Beide tauchen in denselben Pfaden auf. AT-K-Emmersdorf hat als einziger im Zentralraum einen Brückenwert über null.
AT-KL-LambichlEr sendet nicht länger Position 0,0, sondern 46.577 / 14.280 — südlich von Klagenfurt, 4,9 km zum nächsten Repeater. Damit ist er erstmals einzuordnen. Er taucht weiterhin in keinem aufgelösten Pfad auf, die Karte zählt aber 24 Weiterleitungen. Das ist ein Knoten, der sendet und gehört wird, dessen Aussendungen aber niemand aufgreift. Vor einer Bewertung gehört gemessen, nicht gerechnet → Wardriving
AT-VI-Dobratsch ist mit 2141 m der höchste Repeater im Netz. 772 Weiterreichungen, 50 Erstaufnahmen — nach der neuen Rechnung deutlich besser als nach der alten, aber immer noch Rang acht. Sein Wert liegt in Richtungen, in denen noch fast niemand funkt: Gailtal, Hermagor, Lesachtal, Richtung Italien und Slowenien.
AT-SP-Martennock ist der zweite Fall dieser Art, und der neue Maßstab holt ihn dorthin, wo er hingehört: 825 Weiterreichungen und 61 Erstaufnahmen — der höchste Wert für Erstaufnahmen in ganz Kärnten, bei einer Paketzahl, die ihn auf der Karte unauffällig aussehen lässt.
AT-VI-Gerlitzen und AT-WO-Brandlalm-HDK warten weiterhin auf ihr Einzugsgebiet.
AT-HE-Waidegg (einziger Repeater im Bezirk Hermagor, 23,8 km zum nächsten), AT-VL-Altenberg und AT-VL-Poeckau leisten null bis 28 Weiterreichungen. Sie sind aber das Einzige, was dort steht. Wenige Weiterreichungen heißt hier wenige Nutzer, nicht wenig Wert.
AT-VL-Altenberg steht in der Karte mit null Weiterleitungen in 24 Stunden, taucht aber in fünf Pfaden auf. Bei einstelligen Zahlen sagt der Unterschied nichts.
Steht wenige Kilometer entfernt ein deutlich höherer Repeater, bekommt der tiefere jedes Paket zuerst vom Berg zugestellt. Seine eigene Aussendung greift dann niemand mehr auf — die Nachbarn haben das Paket längst. Er sendet trotzdem. Jedes Mal.
| Repeater | Höhe | Darüber steht | Weiter | Karte zählt |
|---|---|---|---|---|
AT-SP-oe8dle-Repeater |
581 m | Martennock 5,4 km, +1434 m | 47 | 580 |
AT-VL-Nötsch |
556 m | GöriacherAlm 5,1 km, +1059 m | 37 | 429 |
AT-VL-9611RP |
656 m | GöriacherAlm 5,7 km, +959 m | 82 | 343 |
AT-WO-St.Ulrich |
558 m | Pölling 10,8 km, +353 m | 119 | 612 |
AT-SV-TestRepeater-PV |
1053 m | Knappenberg-PV 1,6 km, –8 m | 10 | 527 |
Die rechte Spalte ist überall ein Vielfaches der linken. Das ist Sendezeit, die im Band verbraucht wird und im Netz nicht ankommt.
Die übliche Verteidigung lautet: der Talstandort versorgt Fläche am Boden, die der Gipfel nicht sieht — ein Berg sieht Dächer, keine Innenhöfe. Das klingt plausibel. In den Daten dieser Woche hält es nicht.
Zählt man je Paar, wie viele verschiedene Absender jedes Gerät unmittelbar hört, bevor irgendein Repeater beteiligt war:
| Talgerät | Absender direkt | Berggerät darüber | Absender direkt | nur vom Tal gehört |
|---|---|---|---|---|
AT-SP-oe8dle-Repeater |
5 | AT-SP-Martennock |
9 | 1 (OE8LUA, 1 Paket) |
AT-VL-Nötsch |
2 | AT-VL-GoeriacherAlm |
15 | 0 |
AT-VL-9611RP |
7 | AT-VL-GoeriacherAlm |
15 | 1 (Wintermute, 1 Paket) |
AT-WO-St.Ulrich |
2 | AT-WO-Pölling |
3 | 0 |
AT-SV-TestRepeater-PV |
0 | AT-SV-Knappenberg-PV |
2 | 0 |
In jedem einzelnen Paar hört das höhere Gerät mehr Absender direkt als das tiefere. Nicht knapp: die GöriacherAlm hört aus 1615 m siebeneinhalb Mal so viele verschiedene Stationen wie Nötsch aus 556 m Talboden, 5 km entfernt.
Und der exklusive Beitrag des Talgeräts, also Absender, die im ganzen Netz sonst niemand als Erster hört, liegt bei null oder eins — und der eine sendet ein Paket am Tag.
Der Berg sieht die Innenhöfe also doch. Was das Talgerät beiträgt, ist eine zweite Kopie desselben Pakets, ausgesendet in einen Umkreis, der es schon hat.
Das gilt für gemessene 24 Stunden, nicht für alle Zeit. Ein Talstandort, der eine Siedlung im Funkschatten des Bergs versorgt, würde genau so aussehen wie hier — solange dort niemand sendet. Der Nachweis wäre leicht zu führen: ein Absender, der regelmäßig zuerst über den Talstandort hereinkommt und über den Berg gar nicht. In dieser Woche gibt es ihn bei keinem der fünf Paare.
Elf Repeater im Umkreis von 13 km um die Klagenfurter Innenstadt. Ihr Brückenwert zusammen: 0,14 — und 0,07 davon entfallen auf einen einzigen.
| Repeater | Entfernung | Höhe | Weiter | Direkt | Brücke |
|---|---|---|---|---|---|
AT-K-Innere Stadt |
– | 449 m | 174 | 0 | 0,00 |
AT-K-KLAGENFURT-HDK |
1,7 km | 438 m | 126 | 3 | 0,00 |
AT-K-Annabichl |
2,2 km | 444 m | 10 | 1 | 0,00 |
AT-K-Klagenfurt-SÜD |
4,0 km | 429 m | 269 | 2 | 0,00 |
AT-K-Emmersdorf HB |
5,0 km | 451 m | 19 | 1 | 0,01 |
AT-K-Maria Saaler Berg |
5,5 km | 680 m | 56 | 5 | 0,01 |
AT-KL-Lambichl |
5,6 km | 509 m | 0 | 0 | 0,00 |
AT-K-Wölfnitz-9061 |
5,7 km | 456 m | 3 | 0 | 0,00 |
AT-K-Emmersdorf |
5,9 km | 562 m | 93 | 16 | 0,04 |
AT-KL-Gurnitz |
6,8 km | 643 m | 248 | 3 | 0,01 |
AT-KL-Matzen-JAK-R01 |
12,9 km | 1468 m | 1416 | 14 | 0,07 |
Ohne Matzen-JAK, das auf 1468 m über dem Becken sitzt und ins Netz hineinreicht, kommt die ganze Gruppe auf 998 Weiterreichungen — die GöriacherAlm allein auf 1887.
Das heißt nicht, dass der Zentralraum fertig versorgt ist. Der Brückenwert misst Wege zwischen entfernten Knoten, nicht Abdeckung am Boden. Ein Repeater kann jeden Kellerraum einer Siedlung erreichen und trotzdem 0,00 haben.
Sechs der Klagenfurter Repeater stehen auf Stadtniveau, zwischen 429 und 456 m, bei einer Stadthöhe von rund 440 m. Als Streckenknoten sind sie damit erledigt — die Frage ist, ob sie Fläche versorgen, die sonst niemand versorgt.
Beantwortet ist das nicht. Im Zentralraum steht kein Observer, deshalb lässt sich hier nicht ausrechnen, wer wen zuerst hört. Wo es sich ausrechnen lässt — bei den fünf Tal/Berg-Paaren oben — fällt die Antwort für den Talstandort jedes Mal negativ aus. Das ist kein Beweis für Klagenfurt, aber es ist auch keine Entlastung: Wer hier einen Stadtstandort verteidigt, verteidigt eine Vermutung, keine Messung → Wardriving
Die Karte kennt Companions nur, wenn sie eine Position senden — die meisten tun das nicht. Wo Nutzer sitzen und wo sie keinen Repeater hören, geht aus diesen Daten nicht hervor. Blinde Flecken findet man durch Messen → Wardriving
Für neue Wege: an die Ränder. Hermagor, Oberes Drautal, Lesachtal, Gailtal. Im Zentralraum entsteht keine neue Verbindung mehr — außer in der Höhe, wie Matzen-JAK zeigt.
Für Abdeckung: dort, wo gemessen ein Loch ist. Auch mitten in Klagenfurt. Nur sollte die Lücke belegt sein, bevor ein Gerät auf ein Dach kommt.
Und: mehr Observer. Vier Observer für ganz Kärnten sind der Grund, warum diese Auswertung so viele Vorbehalte braucht. Jeder zusätzliche Observer an einem Ort ohne eigenen Repeater macht das Bild schärfer → Observer
Die Karte beschreibt bridge_score als normalisierte Betweenness-Zentralität im Nachbarschaftsgraph, skaliert auf den Netzhöchstwert. Sie beschriftet ihn selbst in Stufen: ab 0,50 „Critical bridge", ab 0,20 „Important", ab 0,05 „Some role", darunter „Marginal".
Nachgerechnet mit dem Brandes-Algorithmus auf dem ungefilterten Nachbarschaftsgraph der Karte, 570 Knoten und 1136 Kanten:
AT-SP-oe8dle-Repeater (Karte: 0,042) und AT-SP-Martennock (Karte: 0,017) ergibt die eigene Rechnung 0,083 und 0,082 — ein Gleichstand statt eines Verhältnisses von 2,5 zu 1. Auf dem voreingestellt gefilterten Graph dreht sich die Reihenfolge sogar umUnterschiede im Bereich unter 0,05 sind nicht belastbar. Die Hälfte aller Kärntner Repeater liegt zwischen 0,00 und 0,04. Wer dort Rangplätze vergleicht, vergleicht Rauschen.
Der Nachbarschaftsgraph wird aus Pfad-Nachbarschaften gebaut. Ein Hop lässt sich aber nur dann einem Knoten zuordnen, wenn sein Präfix eindeutig ist. Netzweit eindeutig ist das 1-Byte-Präfix bei 54 von 628 Knoten — 8,6 %.
Alle anderen Hops landen auf Platzhaltern: prefix:93 steht für fünf mögliche Knoten, darunter AT-SP-Martennock. prefix:a9 für drei, darunter AT-VL-GoeriacherAlm. prefix:5a für vier, darunter AT-VL-Nötsch. 102 der 1136 Kanten sind als ambiguous markiert.
Das verzerrt jede Aussage über Graphstruktur, und zwar systematisch zugunsten der Knoten mit seltenem Präfix. Ein Beispiel, an dem man es festmachen kann:
OE8LUA hat genau zwei Kanten — eine feste zu AT-SP-oe8dle-Repeater (Gewicht 4) und eine mehrdeutige zu prefix:93 (Gewicht 2). Die zweite ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Martennock, benannt werden kann sie nicht. Im Graph hängt LUA damit scheinbar an einem einzigen Knoten.
Genau daraus entsteht ein Artikulationspunkt — ein Knoten, dessen Entfernung den Graph zerlegt. AT-SP-oe8dle-Repeater ist im Rohgraph einer. Löst man die mehrdeutigen Kanten auf ihre Kandidaten auf, ist er keiner mehr und es fällt beim Entfernen niemand ab. Martennock bleibt in beiden Fassungen Artikulationspunkt.
Ein Artikulationspunkt in diesem Graph ist deshalb kein Beleg für Unersetzbarkeit, solange die Nachbarn mehrdeutige Präfixe haben. Er kann schlicht heißen: dieser Knoten ist der einzige in der Nachbarschaft, den die Auflösung benennen kann.
Dazu kommt das Kantengewicht. Die stärkste Kante von AT-SP-oe8dle-Repeater führt zu AT-SP-oe8dle-Observer und hat Gewicht 6658 — die zweitstärkste 73. Über 98 % seines Nachbarschaftsgewichts ist die Verbindung zu seinem eigenen Observer. Das ist dieselbe Verzerrung wie bei der Paketzahl, eine Ebene höher.
Widerspruch ist willkommen — er hat diese Seite schon einmal verbessert. Damit er etwas bringt, hier vorab, was zieht und was nicht.
Die Größen sind nicht geheim. Grundlage ist für jedes beobachtete Paket der Weg, den es genommen hat — die Reihenfolge der Repeater, über die es gelaufen ist. Daraus ergeben sich die drei Zahlen dieser Seite:
Wer seine eigenen Werte nachgerechnet haben will, meldet sich — dann schauen wir gemeinsam drauf. Kommt etwas anderes heraus als hier steht, will ich das wissen.
Was als Gegenargument nicht zieht: die Paketzahl der Karte, die Zahl „Relays/24 h", der Verkehrsanteil und der Nützlichkeitswert. Alle vier hängen daran, wie weit der nächste Observer von dir weg steht → Was „Pakete pro Tag" wirklich misst. Ein Screenshot davon beweist nur, dass du in Hörweite eines Observers stehst.
Was sofort zieht: ein Absender, der regelmäßig zuerst über deinen Standort hereinkommt und über den höheren Nachbarn gar nicht. Das ist die Aussage, an der die ganze Talschatten-These hängt, und sie ist mit einem Befehl widerlegbar. Findet sich so ein Absender bei dir, versorgst du belegbar Fläche, die sonst niemand versorgt.
Was ebenfalls zieht: ein längeres Fenster. Einzelne Tage schwanken stark → Wie stabil ist das? Wenn deine Zahlen an einem Tag schlecht aussehen und an vier anderen nicht, ist die Auswertung im Unrecht, nicht du.
Und was gar nichts kostet: Wer wissen will, wie es um seinen Standort wirklich steht, stellt einen Observer irgendwo hin, wo keiner ist. Vier Observer für ganz Kärnten sind der Grund für die meisten Vorbehalte auf dieser Seite. Jeder zusätzliche macht das Bild für alle schärfer — auch für den eigenen Standort → Observer
Diese Auswertung hat sich in einem einzigen Durchgang dreimal geirrt, und zwar jedes Mal zulasten eines Standorts: bei einem Artikulationspunkt, der ein Auflösungsartefakt war, bei einer Redundanzquote, die falsch gezählt war, und bei einer Größenordnung aus einem einzelnen Tag. Alle drei kamen durch Nachfragen ans Licht, nicht durch Selbstkontrolle. Nachrechnen lohnt sich.
Wer über einen fremden Standort urteilen will, fragt vorher den Betreiber → Repeaterliste
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