Der Companion ist dein Handgerät: Es sendet und empfängt, aber es leitet nichts weiter. Für alle, die einfach mitfunken wollen, ist das die richtige Rolle.
Das Gerät übernimmt den Funkteil, dein Handy die Bedienung. Verbunden sind die beiden per Bluetooth. Die App zeigt Kontakte, Kanäle und Nachrichten – gesendet wird über LoRa, ohne Handynetz und ohne Internet.
Ist das Handy nicht gekoppelt, empfängt das Gerät trotzdem weiter und puffert. Beim nächsten Verbinden kommen die Nachrichten in die App.
Es gibt vier Apps. Nimm die offizielle MeshCore-App, wenn du keinen Grund für etwas anderes hast — Android, iOS, Web.
Die Unterschiede zu MeshCore Open, MeshOS und MeshCore One stehen im Vergleich → Apps fürs Handy
Beide sprechen dasselbe Netz. Nimm, was dir taugt.
Der Name ist für alle im Netz sichtbar. Bei einem Handgerät bist du frei – Rufzeichen, Vorname, Spitzname. Nur fest verbaute Geräte wie Repeater und Room Server folgen dem Schema AT-<Bezirk>-<Name>.
Was nicht hilft: Standardnamen wie Heltec V3. Davon stehen mehrere auf der Karte.
set dutycycle 10
Duty Cycle auf den europäischen Wert. Ab Werk steht die eingebaute Sendezeit-Bremse auf 50 % – dem Fünffachen des Erlaubten → Best Practises
set path.hash.mode 1
2 Byte Path-Hash, genau wie auf den Repeatern. Wenn nur eine Seite das setzt, bringt es nichts → Funkeinstellungen
set multi.acks 1
Doppelte Bestätigung bei Direktnachrichten. Diese Einstellung gehört auf den Companion, nicht auf den Repeater: Die Bestätigung sendet immer das Zielgerät einer Nachricht – und das ist bei einer normalen Direktnachricht dein Handgerät.
Geht die erste Bestätigung auf dem Rückweg verloren, kommt die zweite an. Der Absender sieht dann, dass seine Nachricht angekommen ist, statt sie unnötig zu wiederholen.
Der Wert zählt die zusätzlichen ACKs – gültig sind nur 0 und 1. Eine 2 wird beim nächsten Neustart auf 1 zurückgesetzt.
Kanäle sind Gruppenchats. Wer den Schlüssel hat, liest mit. Der Kanal Public ist überall vorkonfiguriert und aktuell unser Treffpunkt. Es gibt drei verschiedene Arten von Kanälen, die sich darin unterscheiden, wer mitlesen kann → Kanäle
Direktnachrichten gehen an einen einzelnen Kontakt und sind Ende-zu-Ende verschlüsselt. Damit MeshCore weiß, wie es jemanden erreicht, muss der Kontakt zuerst bekannt sein – das passiert über einen Advert.
Der Schlüssel eines öffentlichen Kanals ist öffentlich. Jeder in Funkreichweite liest mit und kann unter beliebigem Namen senden. Behandle so einen Kanal wie ein offenes Funkgespräch.
Ein Advert ist die Meldung „es gibt mich". MeshCore sendet die nicht dauernd von selbst – du löst sie aus.
Faustregel: Nach dem Einschalten am neuen Standort einmal Zero-Hop. Flood nur, wenn du wirklich netzweit gefunden werden musst.
Dein Companion darf sich bewegen, dafür ist er da. Nur merkt sich das Gerät pro Kontakt den Funkweg, und der stimmt nach einem größeren Standortwechsel nicht mehr. Was dann zu tun ist, und wie man Abdeckung sinnvoll misst, steht auf Mobil und portabel.
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